Kahlschlag am TRA.FO (Okt 2016)

Nachdem Kulturschaffende, Denkmalschützer und Architekten den Abbruch des seit Anfang der 90-iger Jahre als Kunst- und Kulturort genutzten Trafohauses abgewendet haben, bestand die Hoffnung und Bereitschaft, es wieder einer nachhaltigen kulturellen Nutzung zuzuführen.

In einigen Treffen und Gesprächen wurde gesagt, daß ein Standort für eine Kompaktanlage zur notwendigen Erneuerung der technischen Trafoanlage auf dem Lutherplatz gefunden wurde. Diese wesentlich kostengünstigere Variante wurde auch seitens der Städtischen Werke in einem Gespräch schon im letzten Jahr bevorzugt.
Letzthin wurden Umbau-Varianten besprochen, die der Optimierung einer Nutzung als Kultur-Standort dienten, und wir erwarteten einen versprochenen Gesprächstermin mit den geneigten Architekten des noch informellen Freundeskreis Trafo, der sich zu einem Verein organisieren wollte.
Nun scheinen auf anderer Ebene die Weichen umgestellt worden zu sein, scheinbar ohne unsere Variante einer kulturellen Nutzung mit einzubeziehen. Die Städtischen Werke werden nun das gesamte Gebäude für ihre Technik nutzen, ein weiterer Kulturort in Kassel fällt nun endgültig weg. Trotz vielfacher Nachfrage gibt es keine Transparenz über diesen Vorgang. Kulturstadt Kassel !?
Als Minimalerfolg kann verzeichnet werden, daß -in Abstimmung mit dem Umwelt- und Gartenamt- einige Stäucher aus dem plan t – Projekt (das auch die Keimzelle des längst bundesweit ausstrahlenden Projekts Essbare Stadt ist) auf dem Lutherplatz weiterwachsen können.
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